Deutscher Meister

Deutsche Meisterschaft 2016

Am Wochenende 23.01./24.01.2016 fanden in Hamburg die Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen statt. Dino kämpfte in der Gewichtsklasse -100 kg, in welcher 17 Kämpfer an den Start gingen. Als gesetzter Athlet bekam Dino in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten Runde musste Dino als Erster antreten. Diesen Kampf konnte er bereits in der ersten Minute mit einem Ippon für sich entscheiden. Bei der dritten Runde war es bis kurz vor Ende der regulären Kampfzeit recht ausgeglichen. Bis dahin führte Dino mit einem Shido, dies konnte sein Gegner noch vor Kampfende ausgleichen. Dadurch musste durch ein Golden Score die Entscheidung herbeigeführt werden. Dino gewann schließlich durch eine Haltetechnik am Boden mit Wazaari. Der Halbfinal- und der Finalkampf wurde jeweils vorzeitig mit Ippon beendet. Das Trainerteam war mit seiner Leistung äußerst zufrieden.

Nominierung für die Universiade

kazanIm Juni wurde ich vom ADH und DJB für die Universiade vom 06.07 – 17.07.2013 in Kazan nominiert. Die Sommer-Universiade ist nach den Olympischen Spielen die größte Multi-Sportveranstaltung der Welt. Dort werde ich mit unserem Team aus Trainern, Betreuern und Athleten im Judo bis 100 kg antreten.

Deutsche Meisterschaft in Riesa

Bericht im SWR-Fernsehen – http://swrmediathek.de/player.htm?show=d1f88b60-6262-11e2-b192-0026b975f2e6

20130119_DM_2Bericht aus dem BT von Wolfram Braxmaier

Zwar war es der dritte Streich in Folge, doch war es wohl auch der überraschendste. Dino Pfeiffer wurde am Samstag in Riesa bereits zum dritten Mal in Folge deutscher Judo-Meister in der Klasse bis 100kg. Finalgegner war wie beim ersten Titelgewinn vor zwei Jahren in Ettlingen Dimitri Peters vom TuS Rotenburg.

Und wie 2011 fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, denn in der regulären Kampfzeit von fünf Minuten hatte sich keiner der beiden Kämpfer eine Wertung sichern können. Nach 7:17 Minuten war es dann soweit: Peters, der Olympiadritte von London, startete einen Angriff, doch Dino Pfeiffer war auf der Hut, konterte und warf Dimitri Peters auf den Rücken. Damit hatte Pfeiffer seinen Hauptkonkurrenten in dieser Gewichtsklasse, den er von zahlreichen gemeinsamen Trainingsmaßnahmen in- und auswendig kennt, zum zweiten mal in einem DM-Finale bezwungen.

20130119_DM_3Entsprechend glücklich war der 24-Jährige, der gestern die Kämpfe in der Halle natürlich weiterverfolgte: “Eigentlich bin ich mit keinen großen Erwartungen nach Riesa gekommen. Ich wollte einfach gute Kämpfe abliefern, hatte aber keinen Druck. Aber es war dann doch ein sehr guter Tag und ein super Start ins neue Wettkampfjahr”, so Pfeiffer gestern gegenüber dem BT.

Dimitri Peters, der im Vorfeld mit einem starken Dino Pfeiffer gerechnet hatte, versuchte indes seine Niederlager zu erklären: “Das war heute mein erster Wettkampf nach den Spielen. Ich bin noch lange nicht in meiner Bestform, aber bei den Welt- und Europameisterschaften in diesem Jahr will ich wieder in alter Form angreifen.”

Speziell vorbereitet hatte sich Pfeiffer auf die DM nicht. Nach den trainingsfreien Tagen über den Jahreswechsel stand eine Trainingsmaßnahme des deutschen Judo-Bundes in Österreich auf dem Programm, anschließend trainierte er in normalem Umfang.

In Riesa lief es für Pfeiffer am Samstag von Beginn an nahezu optimal. Nach 1:13 Minuten hatte er seinen ersten Gegner, den Berliner Hendrik Haase, aus dem Weg geräumt. Gegen Dominik Gerzer (TSV Abensberg) musste der Bühler, der für den Budoclub Karlsruhe kämpfte, dann über die volle Distanz ran und siegte mit einer kleinen Wertung. Das Halbfinale gegen Felix Korthals (TSG Backnang) war dann schnell beendet, nur 31 Sekunden benötigte Dino Pfeiffer, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Mit diesem dritten deutschen Meistertitel hat sich Dino Pfeiffer nachdrücklich für die Judo-Großereignisse in diesem Jahr empfohlen. In Budapest finden die Europameisterschaften statt (25. bis 28. April), die Weltmeisterschaften werden als Generalprobe für die olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro (26. August bis 1. September) ausgetragen.

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Kanocup in Tokio

Bericht vom Judoverband Berlin – http://www.judo-verband-berlin.eu

Wer nicht aus Asien teilnahm, hatte es am Wochenende beim letzten Jahres-Topturnier, dem Grand Slam Kano-Cup Tokio, schwer, auf dem obersten Podest zu stehen. Zehnmal Japan, dreimal Südkorea, einmal Niederlande lautet die Bilanz. Aus Europa gelang das überraschend nur Linda Bolder (Niederlande). Im -70-kg-Limit gab sie im Finale der Vorjahressiegerin Haruke Tachimoto (Japan) das Nachsehen. Tachimoto war diejenige, die Laura Vargas Koch (EBJC) den Weg zu einer Medaille versperrte. So erreichte die Deutsche Meisterin Platz 5 und 60 Weltcuppunkte. Soviel wurden auch Carolin Weiß (BC Dento) gutgeschrieben. Im Schwergewicht war für die Junioren-Vizeweltmeisterin die kubanische Olympiasiegerin Idalys Ortiz noch eine Nummer zu groß. Platz fünf erreichten weitere deutsche TeilnahmerInnen, auch der Olympiadritte Andreas Tölzer sowie der im Berliner Olympiastützpunkt bei Frank Möller trainierende Dino Pfeiffer (-100 kg) aus Karlsruhe.

Europameisterschaften in Cheljabinsk in Russland

Bericht vom Badischen Judoverband – http://badischer-judo-verband.de

Dino Pfeiffer vom BC Karlsruhe gewann nacheinander seine drei Kämpfe in der Qualifikationsrunde und stand damit im Halbfinale.
Hier unterlag er dem Georgier hatte aber noch die Chance Bronce zu gewinnen.Nach einer Yuko Wertung gleich am Kampfbeginn gelang seinem Gegner kurz vor Ende noch eine Wazzari Wertung. Damit Platz 5 für Dino.
Herzlichen Glückwunsch.

Deutsche Meisterschaft in Potsdam

Ein Guter Start ins noch junge Olympiajahr
Heute am 21.01.2012 ist es mir gelungen meinen Deutschen Meistertitel zu verteidigen. Ich bin wieder Deutscher Meister in der Gewichtsklasse bis 100kg.
Dieses Jahr fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften im Judo in Potsdam statt. Dort in der neuen MBS-Arena, der jetzigen Heimat des UJKC Potsdam, trafen sich die besten deutschen Judoka um heraus zu finden, wer in den unterschiedlichen Gewichtsklassen der Stärkste im Land ist. Die gesamte Meisterschaft erstreckte sich über zwei ganze Tage.
Am 21.01. mussten die Gewichtsklassen -48kg, -52kg, -78kg und über 78kg der Frauen auf die Matte. Bei den Männern waren die Gewichtsklassen -60kg, -66kg, -100kg und über 100kg am Start. Somit war dies auch mein Kampftag. Die Gewichtsklassen der Frauen -56kg, -63kg und  -70kg, sowie die Kategorien der Männer -73kg, -81kg und -90kg waren am 22.01. an der Reihe.
Mein Wettkampftag begann diesmal etwas früher als sonst. Meisten bin ich im Hotel des Veranstalters untergebracht und habe dadurch immer nur einen sehr kurzen Weg zur Waage, welche offiziell um 7.30 begann. Da Potsdam aber nicht allzu weit von Berlin entfernt ist, hat mein Trainer entschieden, dass wir am Samstagmorgen um 5.50 Uhr von Berlin aus losfahren.
Da die das Wiegen für mich nie ein großes Problem dar stellt, war ich auch schon kurz nach halb acht damit fertig und konnte mich auf den Weg in die Wettkampfhalle machen.
Um 10 Uhr begannen die Vorrundenkämpfe.
Mein erster Gegner war Marius Piepke aus Niedersachsen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Griff meines Gegners, gelang es mir schnell die Oberhand über den Kampf zu gewinnen und meinen Kontrahenten unter Druck zu setzen.
Eine Unachtsamkeit seinerseits im Übergang vom Stand zum Boden, nach einem missglückten Angriff genügte mir um Piepke mit einem sogenannten San-Kaku im Boden zur Aufgabe zu bringen. Damit war dieser Kampf vorzeitig beendet.
In der zweiten Runde stand mir nun Daniel Nußbächer aus Bayern gegenüber. Ich war etwas von dem der physischen Stärke meines Gegenübers überrascht und brauchte deswegen einige Sekunden, um mir eine geschickte Vorgehensweise zu recht zu legen, um Daniel zu Fall zu bringen. Stärke schlägt man am besten mit Geschwindigkeit. Ich musste einfach schneller sein als er. Fassen. Angriff. Gesagt, getan. Schon während des Zufassens setzte ich einen O-soto-gari, eine große Außensichel, an, welche meinen Gegner wie einen Baum fällte und ich auch diesen Kampf vorzeitig beendete.
Dritter Kampf. Halbfinale. Hier erwartete mich nun Karl-Richard Frey aus Nordrheinwestfalen. Das würde keine leichte Sache werden, denn schließlich war Frey U20 Europameister 2010 in der Gewichtsklasse bis 100kg. Es war ein langer und harter Kampf bei dem wir uns nichts schenkten, jedoch gelang es mir nicht, während der regulären Kampfzeit eine Wertung zu meinen Gunsten zu erzielen. Also weiter in die Verlängerung. Nach den schon gekämpften 5 Minuten kommen nun noch 3 Minuten Golden Score hinzu. Nun entscheidet die erste Wertung über Sieg oder Niederlage. Hoch motiviert setzte ich Frey weiter unter Druck, was seine Wirkung nicht verfehlte. Während ich noch relativ gut beisammen war, hatte er bereits größere Probleme mit der Kondition. Nach einem weiteren Angriff meinerseits, stützte Karl-Richard sich in der hohen Bank am Boden ab. Diese Chance nutzte ich gnadenlos. Mit einer Hand an seinem Kragen setzte ich zu einem Rollwürger an, welchen Frey zur Aufgabe zwang. Geschafft. Nun kommt das Finale.
Im Finale stehe ich einem meiner direkten Kontrahenten in der 100kg Klasse gegenüber. Benjamin Behrla. Ich habe mich auf den Kampf gefreut. Ich wollte zeigen, wer der Stärkere von uns beiden ist. Nur leider blieb mir diese Möglichkeit verwehrt. Benjamin hatte sich in einem Vorrundenkampf einen Cut über dem rechten Auge zugezogen und musste genäht werden. Deshalb hat der den Kampf kampflos abgegeben. Schade um den Kampf, denn dieser wäre bestimmt interessant geworden.
Somit hieß es an diesem Abend bei der Siegerehrung: Alter und neuer Deutscher Meister in der Kategorie bis 100kg ist Dino Pfeiffer.

Sparkassenlehrgang im Dokan

Weltmeisterschaften in Paris/Frankreich

DinoDie Anreise nach Paris am 22.08. verlief von Berlin Tegel zum Charles-de-Gaulle, von wo die Mannschaft dann per Bus zum Hotel gefahren wurde. Da meine Gewichtsklasse erst am Samstag dem 27.8. an der Reihe war, hatte ich noch etwas Zeit und konnte die Atmosphäre dieser großen Meisterschaft auf mich wirken lassen und in mich aufnehmen.

Die Tage bis zu meinem Wettkampf vergingen auch wie im Flug, wobei sie sich alle fast gleich abgespielt haben. Morgens in die Halle, die anderen anfeuern. Gegen die Mittagszeit dann selber etwas Judo und Gymnastik machen, da man vom vielen Sitzen doch recht schnell einrostet und steif wird. Meistens habe ich mich dann in der Pause zwischen den Vorrundenkämpfen und den Finals zurück ins Hotel begeben. Da man leider in der Halbschwergewichtsklasse immer erst so spät in das Wettkampfgeschehen eingreift, unternimmt man im Vorfeld auch nicht zu viel, da man auf den Punkt genau fit sein will. Darum hatte ich leider keine Gelegenheit mir die schöne Stadt an der Seine und Ihre Sehenswürdigkeiten näher zu begutachten.

TeamDann kann endlich mein Tag. Samstag, Wettkampftag. Wir mussten schon sehr früh aufstehen, da das offizielle Wiegen von 6.30 – 7.00 Uhr stattfand. Ich habe mich sehr gut gefühlt und war mir sicher, dass dies ein guter Tag für mich werden würde. Nach dem Aufwärmen wartete ich, bis ich an der Reihe war. Ich wusste bis kurz bevor ich auf die Matte musste nicht, wer mein Kontrahent sein wird, da ich mir im Vorfeld die Listen nicht anschaue. Das macht mich immer viel zu nervös und ich kann mich nicht richtig auf den Kampf konzentrieren. Auf jeden Fall sagte mir mein Trainer kurz vor Kampfbeginn, dass es gegen einen Mann aus der Ukraine zur Sache geht.

Der Kampf war sehr ausgeglichen und weder mir noch meinem Gegenüber gelang es eine Wertung zu erzielen, so dass von den eigentlichen 5 Minuten Kampfzeit nur knappe 30 Sekunden übrig blieben, bis es in die Verlängerung gegangen wäre. 15 Sekunden später passierte mir eine kleine Unachtsamkeit und ich lief meinem Gegner zwei Schritte hinterher, was dieser auch gleich für einen Technikansatz nutze und mich leider auf die Seite beförderte. Somit stand 10 Sekunden vor Schluss ein halber Punkt auf der Anzeigentafel, nur auf der Seite meines Gegenübers. Die Zeit reichte mir leider nicht um diesen Phopa wieder gut zu machen und somit verlor ich meinen ersten und einzigen Kampf, da es sich hierbei um ein KO-System handelt.

Tja dumm gelaufen, aber die viele Zeit und die harte Arbeit, das viele Training waren nicht umsonst. Ich hab jetzt gemerkt woran es mir noch fehlt um ganz vorne mit zu mischen. Es hat leider noch nicht gereicht, aber der nächste Wettkampf kommt bestimmt.  Und so gesehen, den Weltmeister in der 100kg Klasse, habe ich bereits einmal geschlagen..